Wie hoch ist der steuerfreie Sachbezug 2027?
Für bestimmte Sachbezüge gilt 2027 eine monatliche Freigrenze von 50 Euro. Die gesetzlichen Voraussetzungen müssen erfüllt sein. Weitere Details erklärt die Pluxee-Seite zum 50-Euro-Sachbezug.
Ist der 50-Euro-Sachbezug ein Freibetrag oder eine Freigrenze?
Der 50-Euro-Sachbezug unterliegt einer Freigrenze. Wird die relevante Grenze überschritten, greift die Steuerbefreiung über diese Freigrenze nicht nur für den übersteigenden Anteil.
Können mehrere Sachbezüge und Mitarbeiter-Benefits kombiniert werden?
Verschiedene Benefits können grundsätzlich nebeneinander eingesetzt werden. Entscheidend ist, dass die steuerlichen Voraussetzungen jeder Leistung separat erfüllt werden.
Können 50-Euro-Sachbezug und Essenszuschuss kombiniert werden?
Ja, beide Leistungen folgen unterschiedlichen steuerlichen Regelungen und können bei Erfüllung der jeweiligen Voraussetzungen nebeneinander eingesetzt werden.
Kann der 50-Euro-Sachbezug für Lebensmittel oder Mahlzeiten genutzt werden?
Das ist möglich, wenn der verwendete Gutschein oder die Sachbezugskarte die gesetzlichen Anforderungen erfüllt und die jeweiligen Akzeptanzstellen beziehungsweise Einsatzmöglichkeiten den Kauf zulassen. Die Anforderungen an Gutscheine und Sachbezugskarten (Geldkarten) ergeben sich insbesondere aus § 8 EStG.
Können nicht genutzte 50 Euro auf den nächsten Monat übertragen werden?
Bereits aufgeladenes Guthaben auf einer Sachbezugskarte kann grundsätzlich angespart und später genutzt werden, sofern die Kartenlösung dies zulässt. Die monatliche 50-Euro-Freigrenze selbst lässt sich jedoch nicht übertragen. Lädt der Arbeitgeber beispielsweise im Folgemonat 100 Euro statt 50 Euro auf, wird die Freigrenze überschritten und grundsätzlich der gesamte Betrag steuer- und sozialversicherungspflichtig. Maßgeblich ist das Zuflussprinzip: Bei einer Sachbezugs- bzw. Geldkarte erfolgt der Zufluss grundsätzlich mit der Aufladung, nicht erst bei der späteren Nutzung des Guthabens.
Darf der 50-Euro-Sachbezug bar ausgezahlt werden?
Nein. Eine Barauszahlung ist eine Geldleistung und kein Sachbezug im Sinne der 50-Euro-Sachbezugsregel. Auch Gutscheine und Geldkarten werden nur unter den in § 8 EStG festgelegten Voraussetzungen als Sachbezug behandelt.
Welche Gutscheine und Geldkarten gelten als Sachbezug?
Gutscheine und Geldkarten müssen unter anderem ausschließlich zum Bezug von Waren oder Dienstleistungen berechtigen und die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen. Details finden Sie in § 8 EStG und auf der Pluxee-Seite zu steuerfreie Gutscheine für Mitarbeiter:innen.
Müssen Sachbezüge in der Lohnabrechnung dokumentiert werden?
Sachbezüge müssen grundsätzlich nachvollziehbar dokumentiert und im Lohnkonto erfasst werden. Dabei sind unter anderem Art, Wert und Zeitraum des Sachbezugs relevant. Je nach Benefit können zusätzliche Nachweise erforderlich sein. Für bestimmte Sachbezüge sind unter den gesetzlichen Voraussetzungen Aufzeichnungserleichterungen möglich.
Können Teilzeitkräfte und Minijobber:innen Sachbezüge erhalten?
Auch Teilzeitkräfte und geringfügig Beschäftigte können grundsätzlich Arbeitgeberleistungen in Form von Sachbezügen erhalten. Ob eine Leistung steuerfrei oder steuerbegünstigt bleibt, richtet sich nach den Voraussetzungen der jeweiligen Regelung.