Es braucht nicht gleich ein groß angelegtes Gesundheitsprogramm, um etwas zu verändern – schon kleine Stellschrauben können Großes bewirken. In der Praxis bewährt haben sich vor allem diese vier Ansatzpunkte:
Den Arbeitsplatz zu Hause ernst nehmen
Der erste Schritt: Sorgen Sie dafür, dass Ihre Beschäftigten wissen, wie ein gesunder Arbeitsplatz aussieht, und unterstützen Sie sie dabei, einen einzurichten. Das kann ein Zuschuss für Schreibtisch und Bürostuhl sein, eine ergonomische Beratung per Video oder schlicht eine Checkliste, mit der Ihr Team den eigenen Arbeitsplatz überprüfen kann. Denn wer acht Stunden in einer provisorischen Arbeitsecke sitzt, bekommt irgendwann Probleme, egal wie motiviert er oder sie ist.
Bewegung in den Arbeitsalltag einbauen
Im Büro bewegt man sich nebenbei: Treppen, Kantine, der Weg zum Meeting. Im Homeoffice fällt das meistens weg. Umso wichtiger ist es, aktiv Gelegenheiten dazu zu schaffen. Das muss kein aufwendiges Firmenfitness-Programm sein. Schon einfache Ideen helfen: „Walking Meetings" per Telefon statt Video, feste Bewegungspausen im Teamkalender oder der Zugang zu digitalen Fitness- und Sportangeboten, die Ihre Beschäftigten dann nutzen können, wenn es in ihren Tag passt.
Auf die psychische Gesundheit achten
Isolation und fehlende Abgrenzung zwischen Arbeit und Privatleben gehören zu den häufigsten Risikofaktoren für die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz. Was hier helfen kann, ist weniger ein Programm als eine Haltung: Führungskräfte, die in Check-ins nicht nur nach dem Projektstand fragen, sondern auch nach dem Befinden. Teamrituale, die über den reinen Arbeitsinhalt hinausgehen. Und niederschwellige digitale Angebote zur Stressbewältigung oder psychologischen Beratung – gerade für Beschäftigte, die nicht von sich aus den ersten Schritt machen.
Verpflegung nicht dem Zufall überlassen
Ohne Kantine oder gemeinsame Mittagspause fehlt im Homeoffice oft die Struktur rund um gesunde Ernährung am Arbeitsplatz. Dabei beeinflusst das, was Ihre Beschäftigten essen, direkt ihre Konzentration und Leistungsfähigkeit. Natürlich entscheidet am Ende jede:r selbst, was auf dem Teller landet, aber als Arbeitgeber:in können Sie die Grundlagen für eine bewusste Mittagspause schaffen. Mit einem steuerfreien Essenszuschuss, wie beispielsweise dem Pluxee Restaurant Gutschein, können Ihre Mitarbeiter:innen flexibel im Supermarkt, beim Bäcker oder beim Lieferdienst bezahlen. Das setzt einen täglichen Impuls, sich eine vollwertige Mahlzeit zu gönnen statt nur nebenbei am Schreibtisch zu snacken.