25 Februar 2025
Eine von Roland Berger in Zusammenarbeit mit Pluxee und weiteren Konsortialpartnern aus dem Employee Benefit Bereich durchgeführte Studie unter mehr als 1.700 HR-Verantwortlichen zeigt: Unternehmen in Deutschland investieren weiterhin stark in Mitarbeiter-Benefits, um Fachkräfte zu gewinnen und zu binden. Doch es gibt Optimierungsbedarf, insbesondere bei der Transparenz und Nutzung steuerlicher Vorteile.
Wichtige Erkenntnisse der Studie zur Mitarbeiter-Benefits:
- Wachsender Markt: Die befragten Unternehmen bieten im Schnitt 6,6 Benefits an und planen 2025 weitere 1,4 einzuführen.
- Intransparenz als Herausforderung: 82 % der HR-Verantwortlichen empfinden den Markt für Benefits als unübersichtlich.
- Steuerliche Vorteile bleiben oft ungenutzt: 27 % der Unternehmen kennen die Freibeträge für Gesundheitsförderung nicht, 15 % die Möglichkeiten der Entgeltumwandlung.
- Gezielte Benefits statt Gießkannenprinzip: 90 % der Unternehmen setzen auf passgenaue Angebote statt auf eine breite Auswahl.
- Branchenunterschiede: Während Banken & Versicherungen im Schnitt 8,4 Benefits bieten, sind es in der öffentlichen Verwaltung nur 5,3.
- Hauptziele der Unternehmen: Mehr Mitarbeiterbindung (89 %), bessere Work-Life-Balance (79 %) und gesteigertes Wohlbefinden (77 %).

„Der Markt bietet viele neue Angebote, etwa im Bereich Gesundheit, Fitness oder Mobilität, wodurch gleichzeitig auch die Erwartungen der Arbeitnehmer steigen. Als Arbeitgeber heißt es daher, genau hinzuschauen und nicht nur die gesetzlichen und steuerlichen Regularien genau zu kennen, sondern auch zu ermitteln, welche Leistungen den eigenen Arbeitnehmern wirklich wichtig sind. Nur so erreicht man zielgenau die gewünschte Wirkung und kann gleichzeitig die Kosten unter Kontrolle halten. Zudem sollten die Dienstleister hier unterstützen und ihr Angebot optimieren. Mit unserer Marktanalyse legen wir für beides die Grundlage“, sagt Fabian Neuen, Partner bei Roland Berger.
Mitarbeiter-Benefits sind längst kein 'Nice-to-have' mehr, sondern ein entscheidender Faktor für die Arbeitgeberattraktivität und Mitarbeiterzufriedenheit – genau das belegt die Roland Berger-Studie. Die Untersuchung zeigt, dass Unternehmen mit gezielten Benefits auf die spezifischen Bedürfnisse ihrer Belegschaft eingehen müssen.
Besonders auffällig ist, dass viele Arbeitgeber die steuerlichen Vorteile noch nicht vollständig ausschöpfen. Benefits wie Essenszuschüsse und Sachbezugskarten bieten hier erhebliches Potenzial. Der Schlüssel zur Maximierung dieses Mehrwerts liegt in der Transparenz und unkomplizierten Umsetzung.
– Andreas Sticha, CEO von Pluxee Deutschland und Österreich
Gemeinsam für mehr Transparenz und effektive Benefits-Strategien
Mit der Studie schafft Pluxee Transparenz im Markt und unterstützt Unternehmen dabei, Benefits gezielt einzusetzen, um Mitarbeiterzufriedenheit und Arbeitgeberattraktivität nachhaltig zu steigern.
Unser Ziel: Gemeinsam mit unseren Partnern innovative und maßgeschneiderte Lösungen entwickeln – für eine starke Mitarbeiterbindung und zufriedene Teams!

Die Umfrage wurde von Roland Berger in Zusammenarbeit mit Pluxee sowie ausgewählten Employee Benefits-Anbietern aus verschiedenen Segmenten durchgeführt. Das Konsortium bestand (in alphabetischer Reihenfolge) aus: Deutsche Dienstrad (Dienstradleasing), EGYM Wellpass (Firmenfitness), MOOVE (Präventionslösungen für Gesundheit), peaches (Family Building Benefits) und der Bundesverband der PersonalManager*innen (BPM).
Mit über 1.700 Befragten, ist diese Studie Deutschlands größte Erhebung zu Employee Benefits mit Fokus auf Personalverantwortliche.
Die vollständige Studie können Sie hier herunterladen.





